
Eine Vielzahl von natürlichen und nützlichen Bakterien (Milchsäure- oder Döderleinbakterien) in der Scheide sind für die Abwehr von krankhaften Keimen verantwortlich. Das natürliche Scheidenmilieu kann aber durch zahlreiche Faktoren gestört oder zerstört werden (Antibiotika, falsche Intimhygiene, hormonelle Schwankungen, Diabetes u.v.a.). Die Folge des gestörten Schutzmechanismus können häufige, ständig wiederkehrende Scheidenentzündungen durch Bakterien und Pilzen sein.
Durch Impfungen mit Gynatren kann in vielen Fällen der Kreislauf von Scheideninfektionen und notwendiger medikamentösen Behandlungen in kurzen Abständen durchbrochen werden. Der Impfstoff enthält abgetötete Bakterien, gegen die der Körper Antikörper bildet, die wiederum gegen krankhafte Keime in der Scheide gerichtet sind.
Die Impfung wird dreimal im Abstand von je zwei Wochen durchgeführt.