
Seit 2002 gehört bei Männern und Frauen ab dem 50. Lebensjahr ein Stuhltest auf verborgenes (okkultes) Blut zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung. Mit diesem Testverfahren können Blutbeimengungen nachgewiesen werden, die auf Darmkrebs hinweisen können.
Der Nachteil der Methode sind falsch-positive Ergebnisse. Das heißt, dass durch Nahrungsmittel (Fleisch- und Wurstwaren), bestimmte Gemüsesorten oder Medikamente der Test positiv ist, obwohl in der Probe kein menschliches Blut vorhanden ist. Auch Vitamin C und Multivitaminsäfte können das Ergebnis verfälschen.
Bei dem von uns angebotenen immunologischen Test ist eine Verfälschung durch Nahrungsmittel nicht mehr möglich, da ausschließlich menschlicher roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) nachgewiesen wird. Durch diese Verbesserung können zusätzliche Untersuchungen zur weiteren Abklärung (z.B. Coloskopie) reduziert werden.